© ATELIER CCE 2015
Christian Eichinger Pashupatizyklus
Nach einer Reise mit vielen, zT. überwältigenden Eindrücken glaubt man zunächst der Drang zur Verarbeitung des Erlebten in Bildern müsse enorm sein. Aber da ist eine Leere, die sich offenbar ergibt aus einer ungeordneten, unverdauten Vielfalt an Erlebten. Unerwartet war es, dass nicht die Pracht der berühmten Bauwerke Indiens, die berühmten Grabmäler, das Taj Mahal, oder der Palast der Winde die Sinne nachhaltig gefangen nehmen, sondern je weiter nach Osten die Reise führte, die Eindrücke des hinduistischen alten Indiens und Nepals viel tiefer ins Herz gingen. Die Sinnesfülle der Erlebnisse in Benares und vor allem in Nepal in der heiligen Stadt Pashupatinath hinterließen Eindrücke, die wir niemals vergessen werden. Deshalb steht „Pashupati“ auch als Oberbegriff für eine künstlerische Umsetzung, die erst Jahre nach dem Erlebten entstand und immer noch entsteht. Die vielfältigen vordergründigen Eindrücke traten zurück und es blieb eine sinnliche Erfahrung eines Kreislaufes von Leben und Tod, Daseinsfreude und Hingabe in den Wiedergeburtserwartungen der Menschen.
Ganges, Acryl-Mischtechnik auf LW,  150cm x 330cm Sadu Sadu Bhaktapur, Nepal   Aquarell Patan, Nepal,   Aquarell